Ideale Rahmenbedingungen

SPOTLIGHT – Zu Gast bei ...

Jürg Weibel, CEO

.... iflow AG in Rotkreuz

Nachgefragt bei Jürg Weibel, CEO 

 

Sie schreiben in Ihrem Marken-Claim «PROZESSE DIGITALISIERT. JETZT.» Was dürfen wir darunter verstehen?

Jürg Weibel: «Digitalisierung» ist zurzeit ein riesiges Schlagwort und fast jeder hat eine eigene Vorstellung davon, was sie bedeutet. Doch Digitalisierung findet vor allem in grösseren Betrieben schon lange statt!

Hier werden Datenflüsse zwischen verschiedenen IT-Systemen automatisiert und Arbeitsprozesse elektronisch unterstützt, um redundante Datenerfassung zu verhindern und Abläufe zu beschleunigen. Meist kann man durch diese «Automatisierung» die manuellen Interaktionen fast vollständig eliminieren.

Jedes Unternehmen setzt heute IT ein, um das Kerngeschäft zu unterstützen. Das riesige Potential der Digitalisierung sehen wir darin, wenn wir beginnen in Prozessen zu denken und diese digital unterstützen. Es geht darum, Schnittstellen zwischen den Systemen zu bauen, Medienbrüche zu eliminieren, Datenflüsse zu optimieren und den Anwendern die richtigen Informationen zum richtigen Zeitpunkt am richtigen Ort zur Verfügung zu stellen.

«Digitalisierung» gibt es also nicht erst seit dieses Schlagwort vor nicht allzu langer Zeit aufgetaucht ist. Die iflow unterstützt grosse und mittelgrosse Unternehmen schon seit der Gründung im Jahre 2004 erfolgreich bei der Umsetzung ihrer Vorhaben in diesem Bereich und kann diesbezüglich auf einen grossen Erfahrungsschatz zurückgreifen.

Wir finden, dass es jetzt auch an der Zeit für KMU’s ist, Schritte in diese Richtung zu unternehmen, um aufgrund von gestiegenem Margendruck ihre Abläufe zu optimieren und dadurch eine Reduktion der manuell ausgeführten Arbeiten zu erreichen.

Deshalb ist unser Credo: «PROZESSE DIGITIALISIERT. JETZT.»


Was heisst das jetzt aber für die Firmen, die hier anwesend sind?

Jürg Weibel: Das bedeutet, dass zuerst einmal eine «Digitale Auslegeordnung» gemacht werden muss. Wir sehen immer wieder das Bild, übrigens nicht nur in KMU’s, dass eine grosse Applikationsvielfalt im Betrieb eingesetzt wird, jedoch meistens die Daten und Schnittstellen nicht konsolidiert sind. Eine beliebte Frage von mir in diesem Zusammenhang ist: Prüfen Sie mal, wie viele Kunden-Adress-Stämme Sie in Ihrer Firma pflegen, z.B. in Excel-Listen! Um eine solche Auslegeordnung zu machen untersuchen Sie die Schnittstellen zwischen Systemen, Medienbrüche, Doppelspurigkeiten, Datenflüsse etc. und legen Sie sich dann eine Strategie zurecht, was Sie als erstes anpacken möchten. Erst mit einem solchen Masterplan, der übrigens aus unserer Sicht eine Aufgabe der Geschäftsleitung ist, können Sie eine Digitalisierungsstrategie festlegen.


Und wie würden Sie denn diese Digitalisierungs-Strategie in einer KMU umsetzen?

Jürg Weibel: Wichtig ist, dass man in kleinen Schritten vorangeht. Es macht keinen Sinn ein riesiges IT-Projekt zu starten, das Jahre dauert und ein grosses Budget auffrisst. Im Masterplan definiert man die grössten «Pain Points», und diese sollte man in kleineren Projekten schrittweise eliminieren, ohne dabei den Fokus für die gesamtheitlich optimierte IT-Lösung im Betrieb zu verlieren.

Unsere Erfahrung zeigt, dass der Weg der kleinen Schritte auch für Mitarbeitende ideal ist, da geänderte Betriebsabläufe vielfach zu einem Kulturumbruch im Unternehmen führen.

Man muss die Mitarbeiter gezielt miteinbeziehen, sie vor der Einführung von geänderten Abläufen schulen und ihnen auch die Angst vor Veränderungen nehmen, um sie nicht zu überfordern und sie beim «Digitalisierungsprozess» mit an Bord zu haben.

Auch budgetmässig geht man so kein Risiko ein, weil ein «kleines Paket» keine unüberschaubaren Kosten verursacht, die Umsetzung in ein paar Monaten geschieht und jede Projektphase abgeschlossen wird, bevor man den nächsten Schritt in Angriff nimmt.

Die iflow hat über all die Jahre ein Baukastensystem aus verschiedenen Modulen entwickelt, mit dem wir die mannigfaltigsten Kundenanforderungen im Bereich Digitalisierung abdecken können.

Bei uns bestimmt nicht die IT oder ein teures Produkt den Business-Prozess, sondern die Abläufe und Anforderungen beim Kunden sind unser Antrieb zur Umsetzung der Lösung.


Welchen persönlichen Bezug haben Sie zur Region ZUGWEST? / Was sind für Sie die wichtigsten Standortvorteile in ZUGWEST?

Jürg Weibel: Ich selber bin in Rotkreuz aufgewachsen und deshalb sehr stark mit der Region verwurzelt. Für die iflow ist der zentrale Standort wichtig, da wir von hier aus unsere Kunden in der ganzen Schweiz sehr gut erreichen, sei es nun in Zug, Zürich, Luzern oder auch Bern.

Zudem haben wir einen sehr guten Draht zur Hochschule Luzern, mit der wir schon einige innovative Projekte ins Leben gerufen und umgesetzt haben.

Wir stellen immer wieder Studierende im Teilpensum für ein Praktikum bei uns an. Mit dem Umzug der HSLU nach Rotkreuz wird die Zusammenarbeit natürlich noch einfacher und effizienter und ist bezüglich kurzer Wege ideal für uns. 


Welche Erwartungen haben Sie an den Verein Wirtschaftsregion ZUGWEST?

Jürg Weibel: Wir kennen den Verein vor allem als aktive Teilnehmer an den ZUGWEST Events. Wir durften bisher immer wieder Gast bei spannenden Vorträgen und Treffen sein. Das Netzwerk spielt dabei eine wesentliche Rolle, und wir freuen uns immer auf die spannenden Gespräche, den Austausch von Erfahrungen oder auch die alltäglichen Probleme und Sorgen der Unternehmen, die vielfach gleicher Natur sind. ZUGWEST deckt vor allem diesen Austausch unter den Firmen in der Region sehr gut ab.


Warum sollte man als Mitglied von ZUGWEST am 7. Juni 2018 unbedingt zum SPOTLIGHT Event der iflow AG kommen?

Jürg Weibel: Wenn Sie das Thema «DIGITALISIERUNG» nicht nur als Schlagwort und undefinierbare Wolke wahrnehmen, sondern sich aktiv mit dem Thema auseinandersetzen wollen, dann erhalten Sie von uns an diesem Event sicherlich einige Impulse und Ratschläge, wie Sie das Thema in ihrem Betrieb in Angriff nehmen können. Wir informieren Sie gezielt und anhand praktischer Beispiele über Möglichkeiten, Vorgehen und Strategien diesbezüglich und bieten Ihnen «Digitalisierung zum Anfassen».

iflow AG

Die iflow AG ist das Kompetenzzentrum für KMU bei der digitalen Transformation von Unternehmensprozessen. Das pragmatische Vorgehen, die erfahrenen Spezialisten sowie die Kundennähe bilden unser unternehmerisches Fundament. Nutzen Sie das Digitalisierungspotential Ihres Unternehmens. 

 

iflow analysiert, rationalisiert und automatisiert Ihre Unternehmensprozesse - und zwar in dieser Reihenfolge. Für die Umsetzung einer Digitalisierungsstrategie wurde das „iflow-Modell“ erstellt, ein methodisches Vorgehen für erfolgreiche Digitalisierungsprojekte.

 

Das Unternehmen wurde im Juli 2004 gegründet, und die Hauptniederlassung befindet sich zentral und verkehrsgünstig in Rotkreuz. Die iflow zählt nebst namhaften Firmen wie SBB, CREDIT-SUISSE, HP, RUAG auch KMU zu Ihrem Kundenkreis. 

iflow AG

Blegi 9

6343 Rotkreuz

 

Tel. 041 792 15 56

www.iflow.ch

 

  • Gesellschaftsform: Aktiengesellschaft  
  • Gründung: 2004
  • Mitarbeitende: 10