Stark im Netzwerk

Unternehmeranlass 2016

«Der Verein Wirtschaftsregion ZUGWEST ist der am schnellsten gewachsene Wirtschaftsförderverein der Schweiz und damit eine nationale Referenz.» Mit dieser guten Nachricht konnte Präsidentin Regula Hürlimann die Rekordzahl von 255 Mitgliedern zur 8. Mitgliederorientierung im Porsche Zentrum Zug in Rotkreuz begrüssen. 

 

765 Einzelmitglieder und 439 Unternehmen zählt ZUGWEST bereits und ständig werden es mehr. Allein im letzten Jahr waren rund 50 Prozent der Neumitglieder Unternehmen, die nicht in der Region angesiedelt sind. Diese Tatsache wie auch das äusserst positive Feedback der Mitgliederbefragung sprechen für den Verein, der sich gleich mit einem neuen, eindrucksvollen Imagefilm vorstellte, produziert von AVP Media-Design Cham. 

 

Positives Feedback bei der Mitgliederbefragung

Im Sommer hat das Institut Demo Scope AG mit 105 Interviews die Stimmung der Mitglieder erforscht. Danach sind 96% der Befragten mit ZUGWEST sehr oder eher zufrieden. Hervorgehoben werden die Vernetzung mit anderen Unternehmen, das Kennenlernen potentieller Geschäftspartner sowie die Unterstützung der Idee einer regionalen Zusammenarbeit zwischen Standortgemeinden und Wirtschaft. Über zwei Drittel der Umfrageteilnehmenden konnten dank ZUGWEST neue Geschäftskontakte knüpfen, die Hälfte daraus neue Projekte umsetzen. 

 

Für rund 90% der Befragten ist klar, dass ein Wirtschaftsförderverein einen tatsächlichen Mehrwert für die Standortgemeinden bringt, und vier von fünf Mitgliedern sind der Meinung, dass die Wege zwischen Wirtschaft, Verwaltung und Politik kürzer geworden sind. 

 

Aber auch kritische Anmerkungen waren zu erfahren. «Vermisst wurden beispielsweise mehr Möglichkeiten zur Vermarktung von Produkten und Dienstleistungen», erklärte Regula Hürlimann. Dies sei aber nicht das direkte Ziel von ZUGWEST. Man nehme jedoch alle Stimmen auf und hinterfrage sie kritisch. 

 

Vorläufig kein Halbstundentakt für Rotkreuz

Die weniger gute Nachricht betrifft die vom Verein eingereichte Petition «ÖV-Drehscheibe ZUGWEST»: Der mit 1300 Unterschriften geforderte halbstündliche Interregio-Halt in Rotkreuz wird vorläufig nicht realisiert. «Gemäss den Studien der SBB und unseren eigenen Prüfungen ist ein Ausbau der Zugsverbindungen ohne weiteren Ausbau der Infrastruktur nicht möglich», erklärte Vorstandsmitglied Peter Hausherr. «Und damit sind wir auf den Bund angewiesen und stehen in Konkurrenz zu anderen Projekten im Bahninfrastrukturprogramm FABI.» 

 

Mobilität 2025 – Zwischen Besitz, Sharing und Pooling

Um Mobilität in der Zukunft handelte auch das Podium unter der Führung von Remo Hegglin, wobei die Ansichten der drei Teilnehmer nur schwer auf einen Nenner zu bringen waren. Karin Frick, Head Think Tank GDI, beschrieb die sich weiter entwickelnde Mobilität: «Die Erfahrungen, die wir mit unserem Smartphone machen, möchten wir auf die Mobilität übertragen.» Alles muss immer schneller und einfacher gehen. Dazu gehören beispielsweise selbstfahrende Autos. 

Für Peter Frey, Leiter Business Carsharing Mobility, ist klar, dass die Zukunft im Sharing liegt – Besitz ist out «Mobility ist cool»: «Jeder wird die Mobilität für sich selbst optimieren.» Sharing-Konzepte wie das von Mobility in Basel getestete «Free Floating» – man kann sich irgendwo ein Auto schnappen und an einem anderen Ort wieder abstellen – werden sich durchsetzen. 

 

«Auch bei uns kann man Fahrzeuge mieten», erklärte Gastgeber Jens Hawner, Geschäftsführer Porsche Zentrum Zug. Und auch seine Kunden hätten den Sharing-Gedanken verinnerlicht, ergänzte er augenzwinkernd. «Sie mieten sich beispielsweise auch ein Vertikutiergerät.» Ob es allerdings so weit komme, dass Mobility auch Porsches anbietet und Porschefahrer Mobility-Kunden werden, darauf wollte er sich nicht einlassen. «Noch möchten unsere Kunden ein Auto lieber besitzen», so Hawner. Wie lange noch, das allerdings ist offen: «Sicher ist nur, die Mobilität wird sich in den nächsten Jahren rasant verändern.»

 

ZUGWEST im Jahre 2017

Auch bei ZUGWEST blickt man bereits in die Zukunft: Josef Huwiler von der Wirtschaftskommission stellte Andrea von Rotz, Konditorei von Rotz Cham, als neues Kommissionsmitglied vor und dankte dem austretenden Erwin Stadelmann für sein Engagement. Die Kommission, die sich auch als «Anlaufstelle für Fragen und Deponie für Verbesserungsvorschläge» sieht, plant bereits die nächsten drei Spotlights für 2017: 

 

- Konplan Systemhaus Rotkreuz

- Aparthotel Rotkreuz

- Reprotec AG Cham

 

Des Weiteren ist ein gemeinsamer Anlass mit den Gewerbevereinen zum Thema «Submissionen» geplant und der Frühlingsanlass wird dem Thema «Radikale Veränderungen im Konsumverhalten» gewidmet sein.

 

Dank an die Partner und Sponsoren

Veranstaltungen wie der Unternehmeranlass oder der kommende Frühjahrsanlass, wären ohne die Unterstützung aus der Wirtschaft nicht möglich. Daher bedankte sich Frank Steiner von der Geschäftsstelle bei allen Partnern für die wertvolle Unterstützung und hofft, dass sich auch für die nächsten Jahre genügend Sponsoren und Partner finden werden. 

Impressionen

 
 

SPOTLIGHT – drei Monate im Rampenlicht

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