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Frühjahrsanlass 2016

Braucht es flexiblere Arbeitsmodelle, um den Verkehrskollaps zu vermeiden? 

Am 7. April 2016 stand der erste Höhepunkt im Jahresprogramm an: Der ZUGWEST Frühjahrsanlass 2016. Rund 210 Gäste begrüsste Peter Hausherr, Vizepräsident des Vereins Wirtschaftsregion ZUGWEST im Quadra Lago in der Roche Diagnostics International in Rotkreuz. Der Anlass stand ganz im Zeichen der Mobilität. Immer mehr Menschen wollen zur selben Zeit an den gleichen Ort. Strasse und Schienen sind längst überfüllt und ein Ausbau der Infrastrukturen ist kurzfristig nicht möglich. Diese Themen und das Inputreferat bildeten die Diskussionsgrundlage für das Podiumsgespräch.

 

Mobilität der Zukunft

„Welche Innovationen prägen die Mobilität der Zukunft? Jeden Morgen stecken wir im Stau oder im überfüllten Zug. Unser Verkehrssystem stösst an seine Grenzen.“ Neue Ideen für die Mobilität der Zukunft präsentierte die Referentin des Abends Dr. Martina Kühne vom Gottlieb Duttweiler Institut. 

Eins ist für sie klar: „Gleise, Strassen, Züge und Busse – all das wird sich in zwölf Jahren kaum verändern. Sehr wohl aber die Einstellung der Menschen zum Unterwegssein. Reisen wird 2025 teurer sein als heute.“ 

„Wie können wir nun einen Verkehrskollaps in einer 10-Millionen Schweiz verhindern?“ so lautet die Frage mit der sie sich schon lange beschäftigt. Dazu stellte sie Innovationen und Konzepte vor, die den Verkehrsteilnehmenden helfen, Kosten zu sparen und sich bedürfnisgerecht fortzubewegen.

Die Lösung ist für sie klar: „Die Menschen müssen ihr Verhalten überdenken, die Art und Weise, wie sie Verkehrsmittel nutzen. Dazu gehören beispielsweise Sharing- bzw. Pooling-Modelle.“ 

 

Prominent besetztes Podium

Am Podium vertreten waren Annette Luther, General Manager der Roche Diagnostics International, der Arbeitspsychologe Theo Wehner und der Zuger Kantonsplaner René Hutter. Dabei wurden Themen wie Arbeitsmodelle der Zukunft, Homeoffice sowie Chancen und Risiken für Unternehmer diskutiert. 

Auch das neue Mobilitätskonzept der Roche Diagnostics International wurde in einem Kurzfilm präsentiert. Zukünftig werden Mitarbeitende des Grossunternehmens mit weniger als 35 Minuten Arbeitsweg nur noch in Ausnahmefällen mit dem Auto anreisen dürfen. Um diese Umstellung zu erleichtern, werden verschiedene Unterstützungsaktionen angeboten.  

 

Lebendiges Networking

Beim anschliessenden Networking-Apéro diskutierten die Gäste aus Wirtschaft, Politik und Verwaltung angeregt weiter. Alle genossen die schöne Atmosphäre und tolle Umgebung - ein herzliches Dankeschön an die Roche Diagnostics International, die die Räumlichkeiten dem Verein zur Verfügung gestellt hat. 

 

Die komplette Studie „Mobilität 2025“ kostenlos downloaden unter: http://www.gdi.ch/de/Think-Tank/Studien/Mobilitaet-2025/532

Impressionen

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